Alle Universalkreditkartengesellschaften sind schon längst weltweit vertreten und bringen bei einem gegebenem Kundenbedürfnis Kreditkarten mit revolvierendem Kredit auf den Markt.

Schon zu Beginn herrschte zwischen den am Markt befindlichen Kreditkarten ein sehr intensiver Wettbewerb, sowohl um sie Karteninhaber als auch um die Vertragspartner. Die Folge war, dass praktisch alle Kreditkarten schon bald internationalisiert werden mussten, weil sie sonst gegenüber den Konkurrenten einen Nachteil hatten.

Die international einsetzbaren Kreditkarten sind, bedingt durch den ständig wachsenden Tourismus und die weiter zunehmende Globalisierung der Wirtschaft in eine Marktlücke gestoßen. Damit konnten alle Kreditkartengesellschaften Fuß fassen und ihre Geschäftstätigkeit mehr oder weniger rasch ausdehnen.

Zunehmend spielt sich aber der Wettbewerb nicht nur zwischen den Kreditkartengesellschaften, sondern auch in immer mehr zunehmendem Ausmaß zwischen den einzelnen Banken ab, die versuchen, durch die Ausgabe von Kreditkarten ihre Kunden an sich zu binden.

Die Folge war, dass die Menge der weltweit einsetzbaren Kreditkarten rasch anwuchs. Im Jahr 1958 gab es nur etwa 1,2 Millionen in Umlauf befindlicher weltweiter Kreditkarten.

Die 100-Millionen-Grenze wurde dann im Jahr 1975 überschritten. Weitere „Jubiläen” konnte die Kreditkarte verbuchen, als sie im Jahr 1991 die 500-Millionen-Grenze und dann im Jahr 1997 die Ein-Milliarde-Grenze und im Jahr 2004 auch die Zwei-Milliarden-Grenze überschritt.

Obwohl die ersten am internationalen Markt die Travel- und Entertainment-Kreditkarten waren, wurden sie von den Bankkreditkarten schon zu Beginn von deren Internationalisierung mengenmäßig überholt. Seitdem ist der Abstand zwischen diesen beiden Kartenarten, mengenmäßig und auch vom Umsatzvolumen her, immer weiter gewachsen.

Die beiden Bankkreditkartengesellschaften MasterCard und Visa haben sich, bedingt durch ihre Lizenz- und Franchise-Politik, zuerst sehr rasch in den USA und anschließend, beginnend mit dem Jahr 1968, in Kanada, in Mexiko und dann auch in Europa auf den anderen Kontinenten durchgesetzt. Mittlerweile gibt nahezu jede im Privatkundengeschäft tätige Bank die Kreditkarten einer der beiden oder die Kreditkarten beider Kreditkartengesellschaften, entsprechend ihrer Strategie, aus.

Genauso wie beim Wettbewerb der kartenausgebenden Banken, der so genannten „Issuing”-Konkurrenz, spielt sich im Kreditkartengeschäft die so genannte “Acquiring”-Konkurrenz, also der Wettbewerb der mit Vertragspartnern abrechnenden Banken, ab. Wenn auch nicht ganz so stürmisch wie die Entwicklung der Kartenzahl hat sich die Zahl der Vertragspartner ständig gesteigert.

Im Jahr 1958 gab es erst rund 40.000 Vertragspartner, die American Express- und/oder Diners Club-Karten annahmen. Im Jahr 2003 waren es schon über 22 Millionen die MasterCard- und Visa-Karten, dazu etwa 9 Millionen die American Express-, Diners Club- und JCB-Karten und noch etwa 4 Mio. die Discover-Karten annahmen.

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